Stefan Bachmann hat am Montag seine dritte Saison als Direktor des Burgtheaters präsentiert. Für die Spielzeit 2026/27 kündigt das Haus erneut zahlreiche Prosa-Dramatisierungen an, darunter Doderers „Strudlhofstiege“, die von Frank Castorf inszeniert wird. Auch „König Ubu“, „Macbeth“ und „Maria Theresia“ gehören zum Programm.
Auf der Titelseite des Katalogs stehen die Worte „Lust, Spiel und (etwas kleiner) Zeit“. Zudem ist dort die von Bachmann wieder verwendete Kurzform „Burg“ zu lesen. Der Katalog umfasst 194 Seiten, davon sind 68 Seiten mit bunten Porträts der Ensemblemitglieder gefüllt.
Damit rückt das Ensemble selbst stark in den Vordergrund. Das Burgtheater versteht sich, so die Präsentation des Spielplans, wesentlich über seine Schauspielerinnen und Schauspieler. Bachmann stellte den Plan vor, während das Haus zugleich auf personelle Veränderungen blickt: Regina Fritsch und Stefan Wieland gehen in den Ruhestand, Robert Reinagl ist gestorben, Max Simonischek verlässt das Burgtheater.
Das Vorwort des Katalogs enthält außerdem ein John-Lennon-Zitat: „You may say I’m a dreamer, but I’m not the only one“. Als programmatischer Hinweis steht es neben den Ankündigungen für die kommende Saison. Die Spielzeit 2026/27 ist damit bereits jetzt klar auf ein stark ensemblebezogenes Profil angelegt.














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