Der Eurovision Song Contest in Wien wird wegen des Gaza-Konflikts zu einem Großeinsatz für die Sicherheitskräfte. Für die Eurovision-Woche vom 10. bis 16. Mai sind bereits etliche Protestkundgebungen angemeldet. Die Landespolizeidirektion Wien weist darauf hin, dass für die Sicherheit des Bewerbs auch das geopolitische Umfeld berücksichtigt werden müsse.
Gemeint sind vor allem die Spannungen zwischen Israel und Palästina. Sie haben dazu geführt, dass fünf Länder den Contest wegen der Teilnahme Israels boykottieren. Der ESC ist damit nicht nur eine Musikveranstaltung, sondern auch ein sicherheitspolitisch anspruchsvolles Ereignis mit einem umfangreichen Aufgebot an Einsatzkräften.
Besonders heikel beginnt die Woche am 10. Mai, wenn in Wien gleich mehrere Massenevents stattfinden. Um 13 Uhr startet vor dem Schloss Schönbrunn der internationale „Wings for Life Run“. Das Sportereignis ist mit 13.500 Startern ausverkauft.
Die Sicherheitsbehörden stellen sich damit auf eine Woche ein, in der der ESC, der Protest gegen Israels Teilnahme und weitere Großveranstaltungen parallel aufeinander treffen. Für die Exekutive bedeutet das eine besondere Belastung in der Bundeshauptstadt.













