Der Dokumentarfilm „Wahlkampf“ über SPÖ-Chef Andreas Babler startet heute, Freitag, österreichweit in den Kinos. Harald Friedl hat Babler für seine dokumentarische Langzeitbeobachtung insgesamt zwei Jahre lang begleitet. Im Mittelpunkt steht der Nationalratswahlkampf der SPÖ 2024, der bekanntlich mit dem historisch schlechtesten Ergebnis der Partei endete.
Der Film war schon im Vorfeld umstritten. Ausgelöst wurde die Debatte durch die Förderung der Produktion durch das Österreichische Filminstitut, den Filmfonds Wien und das Land Niederösterreich. Die FPÖ sprach in diesem Zusammenhang von „Propaganda auf Kosten der österreichischen Steuerzahler“ und von einem „Sozi-Blockbuster“.
Die SPÖ wies diese Kritik zurück und verwies darauf, dass sie kein Mitspracherecht gehabt habe. Der Film selbst rückt Babler als Politiker und die Abläufe seines Wahlkampfs in den Fokus.
Nach der Ankündigung des Kinostarts stand allerdings weniger die politische Auseinandersetzung im Vordergrund als die filmische Umsetzung. „Wahlkampf“ wurde im Vorfeld als Propaganda kritisiert, gilt in der Beschreibung des Films aber zugleich als Langzeitbeobachtung eines Wahlkampfs, der für die SPÖ mit einer Niederlage endete.














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