Die FPÖ hat die von der Regierung präsentierten Eckpunkte des Doppelbudgets scharf kritisiert. Generalsekretär Michael Schnedlitz sprach von einem „milliardenschweren Sparpaket auf dem Rücken der Pensionisten, Arbeitnehmer und der jungen Generation“ und warf der Regierung zugleich das „nächste Schuldenchaos“ vor.
Schnedlitz vermutete außerdem einen „Kuhhandel“. Die SPÖ habe die Pensionisten für „angeblich künftige Vorteile der Unternehmer verscherbelt“. Den Unternehmern helfe das aus seiner Sicht nicht, weil das Einzige, was die ÖVP zusammenbringe, die „nächste Ankündigung für das Jahr 2028“ sei. Bis dahin fahre die Wirtschaft „längst unverschuldet gegen die Wand“, sagte er.
Wirtschaftskammer begrüßt Entlastung
Aus der Wirtschaft kam zugleich Zustimmung zu einem Teil der Budgetpläne: Die Wirtschaftskammer begrüßte die Senkung der Lohnnebenkosten. Damit fiel die Reaktion aus dem Wirtschaftsbereich deutlich weniger ablehnend aus als jene der Freiheitlichen.
WWF fordert andere Schwerpunkte
Kritik kam auch vom WWF. Die Umweltorganisation vermisste einen Abbau umweltschädlicher Investitionen. Damit richtete sich die Debatte nicht nur auf die Frage der Budgetkonsolidierung, sondern auch auf die Verwendung öffentlicher Mittel und die Prioritäten der Regierung.














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