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Gouverneurin stoppt Bauverbot für KI-Rechenzentren in Maine

Redaktionelle Szene zum Thema „Gouverneurin stoppt Bauverbot für KI-Rechenzentren in Maine“

Das erste geplante Bauverbot in den USA für große KI-Rechenzentren ist gescheitert. Die Gouverneurin des Bundesstaats Maine, Janet Mills, legte ihr Veto gegen ein vorläufiges Verbot solcher Anlagen ein.

Das Parlament von Maine hatte das Moratorium Mitte April für Rechenzentren mit einer Kapazität von mehr als 20 Megawatt beschlossen. Vorgesehen war, den Bau von KI-Rechenzentren damit zunächst bis November 2027 auszusetzen.

Mills erklärte, ein vorläufiges Bauverbot sei grundsätzlich gerechtfertigt „angesichts der Auswirkungen riesiger Datenzentren in anderen Bundesstaaten auf die Umwelt und die Stromkosten“. Sie blockiere das Moratorium jedoch, weil es keine Ausnahme für den Bau eines Datenzentrums für KI-Technologie in der Ortschaft Jay vorsehe. Dort litte die Gemeinde unter den „verheerenden“ Folgen der Schließung einer Papierfabrik.

Eine der Initiatorinnen des Moratoriums, die Abgeordnete Melanie Sachs, kritisierte das Veto als „einfach falsch“. Mills ignoriere damit „nicht nur den Rat ihrer eigenen Taskforce, sie widersetzt sich dem Willen der Mehrheit der Menschen in Maine“, sagte Sachs.

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