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Grazer Cybersecurity Campus nimmt Chats und Konzernsicherheit ins Visier

Redaktionelle Szene zum Thema „Grazer Cybersecurity Campus nimmt Chats und Konzernsicherheit ins Visier“

Der neue Cybersecurity Campus der TU Graz beschäftigt sich mit der Absicherung von Chats auf Handys und mit Sicherheitslücken bei Weltkonzernen. Der Neubau in der Inffeldgasse bietet auf 5000 Quadratmetern nun auch Platz für Büros und Labore des TU-Instituts für „Information Security“.

In Österreich gab es 2025 laut dem jüngsten Cyber-Security-Report pro Woche 1665 Angriffe auf Organisationen und Unternehmen. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Angreifer nutzen dabei unter anderem Automatisierung und künstliche Intelligenz, um sich schneller in Systemen zu bewegen, leichter zu skalieren und gleichzeitig über mehrere Angriffsflächen zu operieren.

Am Campus arbeiten derzeit 80 Forschende, bald sollen es mehr werden. Noch im September wird dort eine neue Arbeitsgruppe für den Bereich Cybersecurity und künstliche Intelligenz eingerichtet. Der Campus entstand rund um eine fast 100-jährige Linde auf der Fläche eines ehemaligen Parkplatzes.

Mit dem Ausbau bündelt die TU Graz Forschung und Lehre im Bereich IT-Sicherheit an einem Ort. Die Themen reichen von der Absicherung von Messenger-Diensten bis zu Schwachstellen in den Systemen großer Konzerne.

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