Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat bei seinem offiziellen Besuch in Wien Zuspruch für eine stärkere Rolle Ankaras in Europa erhalten. Bei dem Termin mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger stand auch die Frage im Raum, wie sich die Sicht auf die Türkei in der EU verändert hat.
Fidan war erst vor knapp zwei Wochen mit Meinl-Reisinger beim Antalya Diplomacy Forum zusammengetroffen. In Wien wurde das türkisch-österreichische Verhältnis nach den Angaben als „eng und belastbar“ bewertet. Im Vergleich zu den Konflikten der vergangenen Jahre wird der aktuelle Stand der Beziehungen als harmonisch beschrieben.
Wirtschaftliche Beziehungen ohne Konfliktlinie
Auch bei der Vertiefung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Wien und Ankara gibt es demnach keine Divergenzen. Das Handelsvolumen könnte bald die Fünf-Milliarden-Dollar-Marke erreichen. Damit bleibt die wirtschaftliche Zusammenarbeit ein stabiler Teil des bilateralen Verhältnisses.
Der Besuch fällt in eine Phase, in der sich durch die geopolitische Schieflage auch die europäische Sicht auf die Türkei zuletzt verändert hat. Vor diesem Hintergrund werden die Karten für Ankaras EU-Beitritt nach Einschätzung aus dem Umfeld des Treffens neu gemischt.














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