Das US-Raumfahrt- und Datenanalyseunternehmen Hawkeye 360 will Anfang Mai an die New Yorker Börse gehen und strebt dabei eine Bewertung von bis zu 2,42 Milliarden Dollar an. Die Firma aus Virginia teilte am Montag mit, dass sie mit dem Börsengang bis zu 416 Millionen Dollar einnehmen will.
Dafür sollen 16 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 24 und 26 Dollar je Stück angeboten werden. Die Papiere sollen an der New Yorker Börse unter dem Kürzel „HAWK“ gehandelt werden.
Hawkeye 360 wurde 2015 gegründet und betreibt ein Satellitennetzwerk, das weltweit Funkfrequenzen erfasst und analysiert. Zu den Hauptkunden zählen die US-Regierung und verbündete Staaten. Deren Verteidigungs- und Geheimdienste nutzen die Daten unter anderem zur Erkennung von Bedrohungen und zur Überwachung von Aktivitäten auf See.
Anfang April sicherte sich das Unternehmen außerdem einen Vertrag mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa zur Erforschung der Kommunikation im Weltraum. Nach dem Börsengang wird der Vermögensverwalter BlackRock 5,1 Prozent der Anteile halten.














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