Italien hat einen von den USA gesuchten chinesischen IT-Manager ausgeliefert. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, Forschungsergebnisse zum Coronavirus gehackt und entwendet zu haben.
Der Mann war im Juli in Mailand festgenommen worden, als er dort mit seiner Frau Urlaub machte. Die US-Behörden sehen ihn als Auftragshacker. Sein Anwalt sprach dagegen von einer Verwechslung: Das Handy seines Mandanten sei 2020 gestohlen worden, zudem sei sein Nachname in China weit verbreitet.
Die chinesische Regierung wirft den USA vor, die Anklage aus politischen Gründen konstruiert zu haben. Aus dem Außenministerium in Peking hieß es, Italien müsse Fakten und Gesetze respektieren und seinen Fehler umgehend korrigieren, um nicht zum Komplizen der USA zu werden.
Das US-Justizministerium beschuldigt den Mann, im Auftrag der chinesischen Regierung gehandelt zu haben. Die Pekinger Führung weist dies zurück.














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