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Kärntner Robo-Busse könnten mit Typisierung in Serie gehen

Redaktionelle Szene zum Thema „Kärntner Robo-Busse könnten mit Typisierung in Serie gehen“

Die autonomen Busse eines Kärntner Unternehmens stehen vor der Typisierung. Mit der Zulassung könnte sich die Aussicht auf eine Serienproduktion eröffnen, zugleich könnten die derzeit extrem hohen Produktionskosten der Fahrzeuge sinken. Dafür braucht es allerdings noch einen Produzenten.

Die fahrerlosen Busse sind seit 2024 auf einer Teststrecke im Westen von Klagenfurt unterwegs. Auch in Pörtschach werden die autonomen Fahrzeuge bereits in der Sommersaison testweise eingesetzt. Damit gehören die Robo-Busse in Kärnten zu den wenigen Projekten im deutschsprachigen Raum, die im öffentlichen Verkehr bereits sichtbar erprobt werden.

Aktuell kommt es bei den Fahrzeugen hin und wieder zu Zwischenfällen. Menschen kamen dabei jedoch nicht zu Schaden. Für das Unternehmen ist die Typisierung nun der nächste Schritt, um die technischen Grundlagen für einen breiteren Einsatz zu schaffen.

Gerade im digitalen Mobilitätsbereich ist die Zulassung solcher Fahrzeuge ein entscheidender Punkt: Erst wenn die Typisierung vorliegt, lassen sich die Busse nicht mehr nur als Testobjekte, sondern als potenziell serienfähige Produkte betrachten. Für das Kärntner Projekt hängt daran auch die wirtschaftliche Perspektive, denn nur mit einem Hersteller im Rücken könnten die Produktionskosten wohl deutlich besser aufgeteilt werden.

Die autonome Busflotte fährt damit seit zwei Jahren im Realbetrieb auf begrenzten Strecken, bleibt aber weiterhin von der technischen und organisatorischen Weiterentwicklung abhängig. Die Typisierung wäre für das Unternehmen ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer möglichen Serienproduktion.