Die großen US-Technologiekonzerne Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben am Mittwoch überraschend starke Quartalsergebnisse vorgelegt. Damit dämpften die Unternehmen Befürchtungen, dass sich ihre hohen Investitionen in neue Rechenzentren und andere KI-Infrastruktur nicht auszahlen.
Im Mittelpunkt der Börsenreaktion standen die Cloud-Sparten Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure. Spekulationen über ein nachlassendes Wachstum im Umfeld von OpenAI hatten zuletzt neue Zweifel an der Dynamik des KI-Geschäfts ausgelöst. Die nun veröffentlichten Zahlen der Konzerne setzten dagegen ein anderes Signal.
Besonders deutlich fiel das Wachstum bei Google aus. Der kleinste der drei sogenannten Hyperscaler verbuchte ein Plus von 63 Prozent und damit ein Rekordwachstum. Analysten hatten nur mit 50 Prozent gerechnet. Alphabet-Chef Sundar Pichai sagte, der Auftragsbestand habe sich binnen drei Monaten auf 460 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt. Die Aktie des Unternehmens legte daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um sechs Prozent zu.
Google hat in den vergangenen Monaten zahlreiche milliardenschwere Verträge zur Bereitstellung von Rechenkapazitäten für Künstliche Intelligenz abgeschlossen, unter anderem mit Meta. Auch das unterstreicht, wie stark der Markt derzeit auf die Nachfrage nach zusätzlicher Rechenleistung setzt. Die Quartalszahlen von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft nähren nun die Erwartung, dass die hohen KI-Ausgaben der Konzerne vorerst weiter getragen werden.














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