Die Koalition hat sich auf einen Entwurf zur Stärkung der betrieblichen Vorsorge geeinigt. Ziel ist es, die zweite Säule des Pensionssystems auszubauen. Künftig sollen alle Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, in einen betrieblichen Pensionsfonds einzuzahlen.
Damit ändert sich auch die Ausgestaltung der Vorsorge. Die Kapitalgarantie entfällt, vorgesehen sind zwei Ansparoptionen: eine konservative Abfertigung und eine risikoreichere Pensionsvorsorge. Diese soll steuerlich begünstigt werden.
Zur Abfertigung Neu kommt damit eine neue, stärker auf Ertrag ausgerichtete Form des Ansparens hinzu. Die Koalition setzt damit auf ein Modell, das mehr Beschäftigten eine betriebliche Vorsorge eröffnen soll.
Die Neos sehen die Maßnahme als wichtigen Teil ihres Regierungsprogramms, um die erste Säule langfristig zu entlasten. Mit dem Entwurf liegt nun eine Grundlage vor, um die betriebliche Vorsorge auszuweiten und die bisher dünne zweite Säule zu stärken.














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