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Köhlmeier über Gut und Böse: „Das Schlechte verdichtet sich“

Redaktionelle Szene zum Thema „Köhlmeier über Gut und Böse: „Das Schlechte verdichtet sich““

Der Schriftsteller Michael Köhlmeier hat in einem Interview über das Verhältnis von Gut und Böse gesprochen und dabei vor dem „Gutsein“ gewarnt. „Vor dem Gutsein muss man auf der Hut sein“, sagte Köhlmeier. Zugleich will der Erzähler das Gute nicht abschreiben, auch wenn es „so seine Tücken habe“.

Köhlmeier ordnet die Gegenwart als eine Zeit ein, in der sich das Schlechte verdichte. „Wieder einmal“, sagte er mit Blick auf diese Entwicklung. Im Gespräch äußerte er sich außerdem zu Populismus und zur Kriegsbereitschaft, die er kritisch sieht.

Gleichzeitig verband Köhlmeier seine Einschätzungen mit Hoffnungen für die Zukunft. Als Anlass dafür nannte er die Niederlage von Viktor Orbán und den Niedergang von Donald Trump. Beide Entwicklungen sieht er als Zeichen dafür, dass politische Verhältnisse nicht festgeschrieben sind.

Der Autor verwies auch auf die moralischen Grundlagen, die ihm seine Eltern vermittelt hätten. Für ihn bleibt die Frage nach Gut und Böse damit nicht nur eine politische, sondern auch eine persönliche und literarische. Köhlmeier gehört seit Jahren zu den prägenden Erzählern im deutschsprachigen Raum.

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