TagesPlus.at

Aktuelle Nachrichten aus Österreich und der Welt

Magnesium im klinischen Alltag: Was die Good Health Study nahelegt

Redaktionelle Szene zum Thema „Magnesium im klinischen Alltag: Was die Good Health Study nahelegt“

Magnesium wird im klinischen Alltag oft auf Muskelkrämpfe und sportliche Belastung reduziert. Melanie Bleffgen, stellvertretende Leiterin Evidence & Education im Wissensmanagement bei Biogena, verweist in diesem Zusammenhang auf die Good Health Study und darauf, dass der Mineralstoff bei einer breiteren Palette von Beschwerden eine Rolle spielen kann.

Magnesium ist nach Kalium das zweithäufigste intrazelluläre Kation und ein essenzieller Cofaktor in mehr als 300 Stoffwechselreaktionen. Es ist an der Proteinsynthese, der zellulären Energiegewinnung und -speicherung sowie an der DNA- und RNA-Synthese beteiligt. Außerdem stabilisiert es mitochondriale Membranen und beeinflusst zahlreiche Körperfunktionen, darunter die Nervenleitung, die neuromuskuläre Erregungsübertragung, Muskelkontraktionen, den Herzrhythmus, den Gefäßtonus, den Blutdruck sowie den Glukose- und Insulinmetabolismus.

Dass Magnesium im Alltag häufig auf Krämpfe verengt wird, erklärt Bleffgen damit, dass Muskelkrämpfe das deutlichste Symptom eines Magnesiummangels seien. In der Praxis zeige sich aber, dass der Mineralstoff auch bei Erschöpfung, innerer Anspannung, Schlafproblemen oder grenzwertigen Blutdruckwerten eine Rolle spielen kann. Daraus leitet sie die Bedeutung einer genaueren Einordnung ab.

Die Good Health Study dient Bleffgen als Bezugspunkt für diese Einordnung. Im Zentrum steht aus ihrer Sicht die Frage, was sich aus den Beobachtungen für den Umgang mit Magnesium ableiten lässt. Der Fokus liegt damit nicht nur auf einzelnen Symptomen, sondern auf dem breiteren medizinischen Blick auf den Mineralstoff.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert