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Mit Fake-Videos von Van der Bellen, Wolf und Alaba: So gerieten Österreicher in die Investment-Falle

Redaktionelle Szene zum Thema „Mit Fake-Videos von Van der Bellen, Wolf und Alaba: So gerieten Österreicher in die Investment-Falle“

Mit gefälschten Videos von Alexander Van der Bellen, Armin Wolf und David Alaba haben albanische Betrüger zumindest 150 Österreicher in eine Investment-Falle gelockt und dabei 26 Millionen Euro erbeutet. Die Masche setzte auf täuschend echte Technik, ein betrügerisches Callcenter und offenbar professionell ausgebildete Täter.

Nach Angaben aus den Ermittlungen ereignete sich der Zugriff auf eines der Callcenter am 17. April 2026 in Tirana. In einem modernen Büroturm im Zentrum der albanischen Hauptstadt arbeiteten demnach rund 80 Beschäftigte in einem Büro, das Platz für etwa 300 Personen bietet. Als österreichische und albanische Ermittler das Gebäude stürmten, versuchten viele der Verdächtigen zu fliehen.

Ein Teil der Beschuldigten entkam über versteckte Ausgänge ins Freie, sagte der Betrugsermittler Reinhard Nosofsky vom Bundeskriminalamt. Ohne Erfolg: Ein großer Teil der Personen wurde gefasst, zehn Menschen wurden festgenommen.

Die Betrugsmasche richtete sich an leichtgläubige Menschen, denen über die Fake-Videos offenbar seriöse Geldanlagen vorgetäuscht wurden. Die Organisation der Bande war nach den vorliegenden Angaben aufwendig und arbeitsteilig angelegt. Dass zumindest 150 Österreicher betroffen waren, macht das Ausmaß des Internetbetrugs deutlich.

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