In Slowenien liegt die Bewältigung der politischen Krise nun bei Staatspräsidentin Nataša Pirc Musar. Nach den offen gebliebenen Fragen zur Regierungsbildung soll sie die Lage managen, während sich zugleich die Frage stellt, ob Janez Janša erneut eine Koalition schmieden kann.
Pirc Musar ist seit 2022 Staatspräsidentin des Landes. Sie war zuvor als Anwältin tätig, unter anderem für Melania Trump. Mit ihrem Amtsantritt kündigte sie an, das Präsidentenamt aktiver ausüben zu wollen als ihr Vorgänger Borut Pahor.
Die aktuelle Lage bringt sie in eine zentrale politische Rolle. Im Umgang mit Janša, der nach Angaben aus dem Umfeld der Lage auf eine vierte Regierungsbildung zusteuern könnte, muss sie die institutionellen Schritte begleiten und die Krise politisch einhegen.
Auch in der Europapolitik positioniert sich Pirc Musar klar. Sie kritisiert das Einstimmigkeitsprinzip in der Europäischen Union und spricht sich für qualifizierte Mehrheiten aus, um gemeinsame Entscheidungen zu erleichtern.
Offen bleibt, ob sie bei der nächsten Wahl erneut kandidieren wird. Finanzielle Gründe sprechen dabei laut dem Umfeld des Themas eher gegen als für eine Fortsetzung in der Politik, da eine Tätigkeit als Anwältin lukrativer wäre.














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