In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 hat Österreich 1882 Menschen zwangsweise außer Landes gebracht. 1658 Personen wurden abgeschoben, der Rest entfiel auf Dublin-Fälle. Zusätzlich verließen fast 1700 Menschen das Land freiwillig, während knapp 1100 neue Asylanträge gestellt wurden.
Wie aus den vorliegenden Angaben hervorgeht, war die größte Gruppe unter den zwangsweise Ausgereisten Menschen aus Osteuropa. In knapp 1100 Fällen wurde außerdem ein Schutztitel aberkannt, also Asyl oder subsidiärer Schutz. Damit liegt der Schwerpunkt der aktuellen Zahlen auf Rückführungen und dem Umgang mit bereits anerkanntem Schutzstatus.
Dublin-Verfahren mit Überstellungen in beide Richtungen
Im Dublin-Verfahren wurden weniger Flüchtlinge in Österreich aufgenommen als in andere europäische Staaten überstellt. Dabei geht es um Fälle, in denen ein anderer EU-Staat als zuständig gilt, weil der Asylsuchende zunächst dort in der Union registriert wurde.
In 423 Fällen stimmten andere Länder zu, die Personen zu übernehmen. Zu tatsächlichen Überstellungen kam es 224 Mal. Umgekehrt erklärte sich Österreich in 425 Fällen für zuständig. Tatsächlich nach Österreich überstellt wurden 176 Menschen.
Die Zahlen geben damit einen Überblick über die asylpolitische Lage im ersten Quartal 2026: neben Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen auch über Aberkennungen von Schutzstatus und die Praxis im Dublin-System.














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