Zweieinhalb Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat sich OpenAI-Chef Sam Altman dafür entschuldigt, dass der ChatGPT-Betreiber nach verdächtigen KI-Chats der späteren Schützin nicht die Sicherheitsbehörden alarmiert hatte. Die Tat hatte sich am 10. Februar in der abgelegenen Ortschaft Tumbler Ridge in der Provinz British Columbia ereignet.
Nach Angaben der Ermittler tötete die junge Frau zunächst ihre 39-jährige Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder im gemeinsamen Wohnhaus. Anschließend erschoss Jesse V.R. an der örtlichen Sekundarschule eine 39-jährige Lehrerin sowie fünf Schüler, bevor sie Suizid beging. Die Tat zählt zu den schwersten Gewalttaten in der jüngeren Geschichte des Landes.
Die Polizei hatte mitgeteilt, dass der Verdächtigen psychische Probleme bekannt gewesen seien. Nach Angaben der Ermittler war sie bei der Geburt als männlich registriert worden. Die Transition zur Frau habe Jahre vor der Tat begonnen.
Auffällige Aktivitäten und Chatanfragen zu Szenarien mit Waffengewalt hatten dazu geführt, dass OpenAI einen ChatGPT-Account der Verdächtigen sperrte. Ein Hinweis an die Behörden erfolgte jedoch nicht. Auf diese Entscheidung bezog sich Altman nun mit seiner Entschuldigung.














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