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ORF-Stiftungsrat berät über vorgezogene Bestellung der Führung

Redaktionelle Szene zum Thema „ORF-Stiftungsrat berät über vorgezogene Bestellung der Führung“

Die Bestellung der neuen ORF-Führung ab 2027 soll offenbar auf Juni vorgezogen werden. Damit könnte die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher nur für kurze Zeit an der Spitze des Senders stehen. Eine Sondersitzung des ORF-Stiftungsrats am 23. April dürfte sich damit auch mit den Rahmenbedingungen für ihre Übergangsphase befassen.

Thurnher übernimmt die Funktion interimistisch, während am 11. Juni bereits eine neue Geschäftsführung gewählt werden soll. Nach den vorliegenden Angaben könnte der Stiftungsrat dabei den Handlungsspielraum der Interims-Direktorin deutlich einschränken. Im Raum steht damit nicht nur die personelle Übergabe, sondern auch die Frage, wie viel Gestaltungsspielraum Thurnher bis zur Neubesetzung tatsächlich haben wird.

Nach den vorliegenden Informationen hat die ÖVP-Fraktion im Stiftungsrat vier Anträge eingebracht. Einer davon sieht die Vorverlegung der Wahl vor. Ein weiterer Antrag zielt auf stärkere Kontrolle im Bereich des „Vergütungsmanagements“.

Die Sitzung am 23. April könnte damit zu einer entscheidenden Weichenstellung für die Übergangsphase im ORF werden. Für Thurnher, die als Interims-Direktorin eingesetzt ist, würde eine vorgezogene Bestellung der neuen Führung bedeuten, dass ihr Zeitraum an der Spitze des Unternehmens deutlich kürzer ausfällt als ursprünglich vorgesehen.

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