Cyberkriminelle setzen bei Phishing-Angriffen vor allem auf bekannte Marken. Mit Namen renommierter Unternehmen versuchen sie, Opfer dazu zu bringen, Daten preiszugeben oder Geld zu überweisen. Phishing gilt weiterhin als eine der erfolgreichsten Formen der Cyberkriminalität und als häufiges Einfallstor für Betrüger.
Der Grund ist einfach: Vertraute Logos und Firmennamen senken die Skepsis. Wer eine Nachricht vermeintlich von einer bekannten Marke erhält, reagiert oft schneller und prüft weniger genau, ob sie echt ist. Genau diesen Effekt nutzen die Angreifer aus. Besonders riskant sind dabei täuschend echte Webseiten, die dem Original oft kaum zu unterscheiden sind.
Phishing ist für Kriminelle zudem kostengünstig, leicht skalierbar und damit effizient. Nach Schätzungen werden weltweit jeden Tag rund 3,4 Milliarden Phishing-E-Mails verschickt. Etwa alle 20 Sekunden entsteht außerdem eine neue Phishing-Website. Die Zahl macht deutlich, wie breit die Angriffswelle inzwischen angelegt ist.
Die Betrüger verlassen sich dabei nicht nur auf technische Täuschung, sondern auch auf menschliche Gewohnheiten. Das Vertrauen in bekannte Unternehmen wird gezielt missbraucht. Marken, die im Alltag häufig vorkommen und als besonders vertrauenswürdig gelten, stehen deshalb besonders im Fokus. Nutzer sollten bei Nachrichten, Links und Anfragen dieser Unternehmen besonders aufmerksam sein.













