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Reinhold Aumaier als Dichter der Woche: Neue Gedichte zwischen Ironie und Melancholie

Redaktionelle Szene zum Thema „Reinhold Aumaier als Dichter der Woche: Neue Gedichte zwischen Ironie und Melancholie“

Reinhold Aumaier steht mit neuen Gedichten als „Dichter der Woche“ im Fokus. Der 1953 in Linz geborene Schriftsteller, Künstler und Musiker, der in Lembach in Oberösterreich lebt, zeigt darin kurze, prägnante Verse, die ironische und melancholische Töne verbinden.

In den nun veröffentlichten Texten verabschiedet sich Aumaier von den Eltern, zugleich setzt er sich mit einer Gegenwart auseinander, die er als vom technischen Fortschritt besessen beschreibt. Häufig arbeitet er mit Gegensatzpaaren, die den Ton der Gedichte bestimmen. Die Verse bleiben knapp und verdichtet; sie setzen auf wenige Bilder und klare Spannungen.

Ein Gedicht beginnt mit den Zeilen „Mutter Vater Kind“ und nimmt den Geburtstag als Anlass für eine leise, von Abschied geprägte Bewegung. Ein anderes richtet den Blick auf die Zukunft und spielt mit Begriffen wie „Future’s on“ und „Wir sind da“. Darin tauchen auch Anspielungen auf Mond, Mars und das All auf.

Weitere Verse tragen Titel und Schlagworte wie „postORWELLpoem ff.“ und stellen den Menschen einem „KI-gestützten“ Tier gegenüber. Aumaier schreibt zudem von einer „Intelligenz-Rollator“ nähernden Gegenwart und von „BIGBROTHER“-Motiven. Der Ton bleibt dabei zwischen spielerischer Ironie und ernster Distanz.

Aumaier hat nach den vorliegenden Angaben zahlreiche Bücher veröffentlicht. Die aktuellen Gedichte erweitern sein Werk um weitere kurze Texte, die persönliche Abschiede, technische Gegenwart und Zukunftsbilder zusammenführen.

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