Der Politikjournalist Robin Alexander hat in der ZiB2 die Krise der deutschen Koalition und die wachsenden Probleme für Friedrich Merz und die CDU beschrieben. Im Gespräch mit Armin Wolf sagte Alexander, Merz produziere „immer mehr Kollateralschäden“.
Nach seinen Worten hat die Bundesregierung nach einem Jahr im Amt kaum Grund zur Freude. Alexander verwies dabei auf Probleme sowohl in der Außen- als auch in der Innenpolitik. Die Lage sei für die schwarz-rote Regierung insgesamt schwierig.
Merz gerate auch wegen seiner saloppen Rhetorik unter Druck, sagte Alexander. Diese Art der Kommunikation habe Folgewirkungen, die als Kollateralschäden sichtbar würden. Die Union müsse zugleich Stimmen von der AfD zurückgewinnen.
Als zusätzliches Problem nannte Alexander den Koalitionspartner SPD. Sie werde nicht als reformfähig angesehen. Eine Minderheitsregierung hält Alexander für unrealistisch.
Der Politikjournalist machte damit deutlich, dass die Lage in Deutschland aus seiner Sicht ernst ist. Die schwarz-rote Koalition steht nach seiner Einschätzung vor erheblichen politischen Belastungen.













