In einem Flugzeug der Austrian Airlines (AUA) von Berlin nach Wien hat ein Schubhäftling für einen Vorfall gesorgt, der zu einer Verspätung von zweieinhalb Stunden führte. Wegen des Gerangels mussten Passagiere aussteigen, ein Teil von ihnen konnte den Flug in der deutschen Hauptstadt nicht fortsetzen.
Betroffen war ein pakistanischer Staatsangehöriger, der nach Zypern abgeschoben werden sollte. Während des Vorfalls wurde die Notrutsche ausgelöst. Zudem konnte die Vordertür nicht mehr für eine Evakuierung genutzt werden.
Nach den Angaben mussten rund ein Drittel der Passagiere das Flugzeug verlassen. Für sie war die Reise in Berlin vorerst beendet, während sich der Abflug nach Wien entsprechend verzögerte. Der Vorfall ereignete sich am Morgen auf einem Flug, der von Berlin in die österreichische Hauptstadt führen sollte.
Schubhäftlinge werden im Zusammenhang mit Abschiebungen von den Behörden in Transporten begleitet. Der aktuelle Fall reiht sich in eine Serie von Abbrüchen von Abschiebungen ein: Im vergangenen Jahr wurden 1.593 Abschiebungen mit Beteiligung der deutschen Bundespolizei abgebrochen.














Leave a Reply