Die mögliche Abschaffung der ORF-Landesabgabe ab 2027 lässt die Kulturszene in der Steiermark alarmiert zurück. Nach den vorliegenden Angaben könnten dem Land dann 30 Millionen Euro entfallen, die bisher in die Kulturfinanzierung fließen.
Für die steirische Kultur hätte das spürbare Folgen: Fast ein Drittel der Kulturfinanzierung des Landes stammt aus dieser Abgabe. Damit steht ein erheblicher Teil jener Mittel zur Debatte, mit denen kulturelle Projekte und Einrichtungen in der Steiermark unterstützt werden.
Gegen den möglichen Wegfall der Abgabe hat sich inzwischen auch Widerstand formiert. Eine Online-Petition gegen die Abschaffung hat 8500 Unterschriften gesammelt. In der kulturellen Öffentlichkeit des Landes wächst damit der Druck auf die politischen Verantwortlichen, die Finanzierung abzusichern.
Der Konflikt ist damit längst mehr als eine finanzpolitische Frage. Er betrifft die Bedingungen, unter denen Kultur in der Steiermark organisiert und finanziert wird, und damit auch die künftige Entwicklung des Angebots im Land. Sollte die Abgabe tatsächlich entfallen, wäre die Diskussion um Ersatzmittel unvermeidlich.














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