Der Iran hat einen neuen 14-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt und darin Maximalforderungen an Donald Trump gestellt. Teheran verlangt unter anderem eine Nichtangriffsgarantie der USA, den Abzug amerikanischer Truppen und die Aufhebung der US-Seeblockade.
Nach den vorliegenden Angaben trägt der Plan die Handschrift des radikalen Regimeflügels. Hardliner wie der Befehlshaber der Revolutionsgarden, Ahmad Vahidi, geben demnach den Ton an und setzen auf eine Konfrontation mit Washington.
Die iranische Führung geht davon aus, dass die USA trotz militärischer Überlegenheit gescheitert sind und Trump zu Kompromissen zwingen können. Der Iran sieht sich nicht als unterlegene Kriegspartei und will die Machtverteilung am Persischen Golf langfristig zu seinen Gunsten ändern.
Auch die wirtschaftlichen Sanktionen der USA schrecken Teheran offenbar nicht von dieser Linie ab. Das Regime habe gelernt, mit dem Druck umzugehen, und sehe keinen Anlass, seine Position zu verändern. Selbst neue Luftangriffe der Amerikaner und weitere Schäden für die iranische Wirtschaft werden dabei in Kauf genommen.
Mit dem Vorstoß signalisiert Teheran, dass es auf eine harte Linie setzt und Trumps Kurs nicht mit Zugeständnissen begegnen will. Der 14-Punkte-Plan markiert damit den Anspruch, die Bedingungen für ein Ende des Krieges selbst zu diktieren.













