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Abwerzger hält FPÖ-Absolute für möglich und fordert Kürzungen bei NGOs und Kultur

Redaktionelle Szene zum Thema „Abwerzger hält FPÖ-Absolute für möglich und fordert Kürzungen bei NGOs und Kultur“

Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger hält bei der nächsten Nationalratswahl 40 Prozent oder mehr für die Freiheitlichen für realistisch. Auch eine absolute Mandatsmehrheit sei mittlerweile denkbar, sagte Abwerzger im APA-Interview. Beides sei aus seiner Sicht wohl auch nötig, um eine „Viererkoalition der Verlierer“ zu verhindern.

Der Tiroler Landeschef der FPÖ verband seine Einschätzung mit politischen Forderungen an die Bundesregierung. Vom Kanzler verlangte er ein Transit-Veto. Außerdem sprach er sich dafür aus, Förderungen bei NGOs und im Kulturbereich zu kürzen.

Für ÖVP-Ex-Kanzler Sebastian Kurz fand Abwerzger lobende Worte. Kurz wäre seiner Ansicht nach ein „vernünftiger Koalitionspartner“.

Abwerzgers Aussagen kommen vor dem Hintergrund der strategischen Debatte in der FPÖ über mögliche Wahlergebnisse und künftige Regierungsoptionen. Mit dem Verweis auf 40 Prozent oder mehr setzte der Tiroler Parteichef dabei eine hohe Marke für die Freiheitlichen.