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Totschnig unter Druck: Kritik an Klimapolitik aus Grünen, Neos und SPÖ

Redaktionelle Szene zum Thema „Totschnig unter Druck: Kritik an Klimapolitik aus Grünen, Neos und SPÖ“

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) gerät wegen seiner Klimapolitik aus mehreren politischen Richtungen unter Kritik. Neben den Grünen melden sich auch die Koalitionspartner zu Wort: Die Neos äußern sich schärfer, die SPÖ verhaltener. Die Pinken fordern dabei mehr Einsatz für Forschung und Innovation.

Vor allem die Grünen greifen Totschnig derzeit an. Auch innerhalb der Landwirtschaftskammer wird die Debatte laut, nachdem Ex-Klimaministerin Leonore Gewessler ihrem Nachfolger nach Darstellung des Ausgangsmaterials an Hitzetagen immer wieder persönliche Vorwürfe richtet. Der politische Streit verschärft damit den Druck auf den ÖVP-Minister in einer Phase, in der die Landwirtschaft besonders stark von Hitze betroffen ist.

Neos pochen auf Forschung und Innovation

Auf Nachfrage kommen auch aus der Regierung und ihrem Umfeld kritische Töne. Die Neos formulieren ihre Vorwürfe dabei deutlicher als die SPÖ. Inhaltlich verweisen sie auf die Notwendigkeit, stärker auf Forschung und Innovation zu setzen. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie die Landwirtschaft auf die Folgen des Klimawandels reagieren soll.

Die Auseinandersetzung trifft auch die ÖVP selbst. Die Formulierung „Der Bauernbund ist verstaubt“ spiegelt die politische Spannung wider, die sich in der Debatte um Landwirtschaft und Klimaschutz aufgebaut hat. Totschnig steht damit nicht nur gegenüber den Grünen unter Beschuss, sondern sieht sich auch innerhalb des Regierungslagers mit Kritik an seiner Linie konfrontiert.