Im Kunsthaus Gmünd ist ab 1. Mai die Ausstellung „Girl. Woman. Other“ zu sehen. Bis 4. Oktober zeigt sie ikonische Frauenbilder des 20. und 21. Jahrhunderts – mit Werken von Künstlern wie Henri Matisse, Pablo Picasso und Alex Katz sowie von Künstlerinnen wie Maria Lassnig und Soli Kiani.
Die Schau nimmt Frauenbilder zwischen Rollen und Freiheit in den Blick. Ausgangspunkt ist der Roman „Girl, Woman, Other“ von Bernardine Evaristo, der zwölf Frauenschicksale in London erzählt und als Motto der Ausstellung dient. Im Zentrum steht die Frage, wie Frauenbilder entstehen, sich verändern und welche Vorstellungen von Weiblichkeit sichtbar werden.
Von der Ikone bis zur Selbstwahrnehmung
Die Ausstellung versammelt Arbeiten, die Frauen als Muse, Mutter oder Ikone zeigen, aber auch Werke, die Selbstwahrnehmung, Identität und Freiheit thematisieren. Damit spannt das Kunsthaus Gmünd einen Bogen zwischen traditionellen Zuschreibungen und zeitgenössischen Perspektiven auf Weiblichkeit.
Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Maria Lassnig und Soli Kiani, die sich mit dem Verhältnis von Bild, Körper und Identität auseinandersetzen. Ergänzt wird die Schau durch Positionen von Matisse, Picasso und Katz, die zu den prägenden Namen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zählen.
Kunstvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche
Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Kunstvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche. Damit richtet sich das Kunsthaus Gmünd nicht nur an ein erwachsenes Publikum, sondern auch an jüngere Besucherinnen und Besucher.
„Girl. Woman. Other“ ist bis 4. Oktober im Kunsthaus Gmünd zu sehen.














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