Eine Mehrheit der Bevölkerung will kein höheres gesetzliches Pensionsantrittsalter. Das zeigt der politische Streit, der sich nach einer Aussage von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und den Reaktionen von FPÖ und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig zuspitzt.
Die FPÖ kritisiert eine Anhebung des Pensionsalters als „Anschlag auf unser bewährtes Pensionssystem“. Ludwig lehnt ebenfalls eine Erhöhung des gesetzlichen Antrittsalters ab und verweist darauf, dass dies zu mehr Arbeitslosigkeit im Alter führen könnte.
Umfragen zeigen breite Skepsis
Nach den genannten Umfragen glauben 81 Prozent der Menschen, dass das Arbeitsleben länger wird. Ein Pensionsantrittsalter von 67 Jahren wollen aber nur 27 Prozent. Die Zahlen sprechen damit für große Vorbehalte in der Bevölkerung gegen eine höhere gesetzliche Altersgrenze.
Gleichzeitig zeigt eine Umfrage von „seniors4success“, dass zwei Drittel der Befragten auch in der Pension weiterhin tätig bleiben möchten. Die Daten deuten damit auf einen deutlichen Unterschied zwischen der Ablehnung eines höheren gesetzlichen Antrittsalters und der Bereitschaft hin, im Ruhestand weiterzuarbeiten.














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