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„Tin Can“-Telefon: Warum Familien darauf setzen

Redaktionelle Szene zum Thema „„Tin Can“-Telefon: Warum Familien darauf setzen“

In den USA gewinnt das „Tin Can“-Phone an Aufmerksamkeit. Das Gerät ist als Gegenentwurf zum Smartphone gedacht und erinnert bewusst an das alte Festnetztelefon. Laut den vorliegenden Angaben begeistert es Familien und Schulen.

Der Trend kommt zu einem Zeitpunkt, in dem in Europa weiter über Altersbeschränkungen und Verbote für soziale Netzwerke und Smartphones für Kinder und Jugendliche diskutiert wird. Das „Tin Can“-Phone wird in diesem Zusammenhang als mögliche Alternative beschrieben.

Die Ähnlichkeit zum klassischen Festnetztelefon ist dabei ausdrücklich beabsichtigt. Genau dieser Ansatz dürfte den Reiz für Familien ausmachen, die für Kinder und Jugendliche eine einfachere Form der Kommunikation suchen. Weitere Details zur technischen Umsetzung werden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die Debatte über den Umgang mit Smartphones ist auch in Österreich präsent. Einer Erhebung des Gesundheits- und Sozialministeriums zufolge nutzen 71 Prozent der 11- bis 17-Jährigen ihr Smartphone täglich mindestens drei Stunden, mehr als ein Drittel sogar länger als fünf Stunden.

Die Untersuchung nennt als mögliche Folgen häufiger Smartphone-Nutzung unter anderem Kopf- und Bauchschmerzen, Probleme mit den Augen, Niedergeschlagenheit, Schwierigkeiten beim Einschlafen sowie Angstgefühle und Zukunftssorgen. Vor diesem Hintergrund erhält ein Gerät wie das „Tin Can“-Phone zusätzliche Aufmerksamkeit.

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